|
Besonders große Potentiale zur Heizenergie-einsparung
gibt es bei der nachträglichen Dämmung
von Wohngebäuden.
Während bei Neubauten der durchschnittliche
Heizwärmebedarf heute deutlich unter 10 Liter
Heizöl pro m² und Jahr liegt, verbraucht
der durchschnittliche Gebäudebestand mehr
als das Doppelte!
Fast alle Gebäude sind vor dem Inkrafttreten
der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977
gebaut worden. In diesen Gebäuden lassen
sich im Schnitt mit wirtschaftlichen Energiesparmassnahmen
50% der jetzigen Heizenergie einsparen, oft sogar
noch deutlich mehr.
Soll z.B. bei einer Erneuerung des Außenputzes
eine zusätzliche Außendämmung
aufgebracht werden, übersteigt der Mehraufwand
für die ohnehin notwendige Maßnahme
die Kosten nur unwesentlich.
|
Ist der Entschluss zur energetischen Sanierung
eines Altbaus gefasst, ist es erforderlich, zu
Beginn ein ganzheitliches Maßnahmenpaket
zu packen.
Die notwendigen Maßnahmen und die Höhe
der zu erwartenden Energieeinsparung hängen
vom Alter, der Bausubstanz und des Haustyps des
Gebäudes ab.
Oft stehen an Gebäuden nur einzelne Modernisierungsmaßnahmen
an. Hier ist es zunächst wichtig, für
diese Einzelmaßnahmen die optimale Lösung
zu finden. Darüber hinaus sollte jedoch der
Blick für den Energieverbrauch des gesamten
Gebäudes nicht verloren gehen.
|